Konzernabschluss      Konzernanhang      Anmerkung 30     

30. Risikomanagement

Allgemeine Informationen über Finanzrisiken

Daimler ist Marktpreisrisiken durch Veränderungen von Wechselkursen, Zinssätzen und Aktienkursen ausgesetzt. Auf der Beschaffungsseite bestehen Commodity-Preis-Risiken. Der Konzern unterliegt darüber hinaus Kreditrisiken, die vor allem aus dem Finanzdienstleistungsgeschäft und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren. Ferner bestehen Liquiditätsrisiken, die im Zusammenhang mit den Kredit- und Marktpreisrisiken stehen oder mit einer Verschlechterung des operativen Geschäfts beziehungsweise mit Störungen an den Finanzmärkten einhergehen. Im Segment Daimler Financial Services ist der Konzern Kreditrisiken ausgesetzt, die mögliche Zahlungsausfälle im Rahmen der Operating-Lease-, Finance Lease- und Finanzierungsverträge betreffen. Diese Finanzrisiken können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nachteilig beeinflussen.

Daimler hat interne Richtlinien erlassen, welche Prozesse des Risikocontrollings zum Gegenstand haben sowie den Einsatz von Finanzinstrumenten regeln und dabei eine eindeutige Funktionstrennung hinsichtlich der operativen Finanzaktivitäten, deren Abwicklung und Buchführung sowie des zugehörigen Controllings beinhalten. Die Leitlinien, die den Risikomanagementprozessen des Konzerns zugrunde liegen, sind darauf ausgerichtet, dass die Risiken konzernweit identifiziert und analysiert werden. Ferner zielen sie auf eine geeignete Limitierung und Kontrolle der Risiken ab sowie auf deren Überwachung mit Hilfe verlässlicher und moderner Verwaltungs- und Informationssysteme. Die Leitlinien sowie die Systeme werden regelmäßig überprüft und an aktuelle Markt- und Produktentwicklungen angepasst.

Der Konzern steuert und überwacht diese Risiken vorrangig über seine operativen Geschäfts- und Finanzierungsaktivitäten und bei Bedarf über den Einsatz derivativer Finanzinstrumente. Daimler verwendet derivative Finanzinstrumente ausschließlich für Zwecke des Risikomanagements. Ohne deren Verwendung wäre der Konzern höheren finanziellen Risiken ausgesetzt (zusätzliche Informationen über Finanzinstrumente und insbesondere Derivate sind in Anmerkung 29 enthalten). Daimler beurteilt seine Finanzrisiken regelmäßig unter Berücksichtigung von Änderungen ökonomischer Schlüsselindikatoren sowie aktueller Marktinformationen.

Die von den Fonds zur Abdeckung der Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen gehaltenen marktsensitiven Anlagen, einschließlich Eigenkapitaltitel und zinstragender Wertpapiere, sind nicht Bestandteil dieser quantitativen und qualitativen Betrachtung. Weitere Informationen zu den Pensionsplänen des Konzerns enthält Anmerkung 21.

Kreditrisiko

Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines ökonomischen Verlustes, welcher dadurch entsteht, dass ein Kontrahent seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Das Kreditrisiko umfasst dabei sowohl das unmittelbare Ausfallrisiko als auch das Risiko einer Bonitätsverschlechterung sowie Konzentrationsrisiken.

Die maximalen Risikopositionen aus finanziellen Vermögenswerten, welche grundsätzlich einem Kreditrisiko unterliegen können, entsprechen deren Buchwerten und stellen sich wie folgt dar:

  Siehe auch
Anmerkung
Maximale
Risikoposition
2008
Maximale
Risikoposition
2007
Angaben in Millionen €      
       
Liquide Mittel   8.003 17.055
Forderungen aus
Finanzdienstleistungen
13 42.387 39.213
Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen
17 6.999 6.361
Derivate (nur Vermögenswerte) 14 4.072 3.389
Kreditzusagen 28 1.536 1.908
Sonstige Forderungen und
Vermögenswerte
14 2.089 3.581

Liquide Mittel. Die liquiden Mittel umfassen im Wesentlichen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie als zur Veräußerung verfügbar ausgewiesene Fremdkapitalinstrumente. Bei der Anlage von liquiden Mitteln werden die Finanzinstitute und Emittenten von Wertpapieren sorgfältig ausgewählt und über eine Limitsystematik diversifiziert. Die Limits werden laufend überprüft. Im Zusammenhang mit der aktuellen Finanzmarktkrise kam es dadurch zu verschiedenen Limitanpassungen. Es entspricht der Risikopolitik des Konzerns, dass der überwiegende Teil der liquiden Mittel in Anlagen mit einem externen Rating von A oder besser gehalten wird.

Forderungen aus Finanzdienstleistungen. Die Finanzierungs- und Leasingaktivitäten von Daimler sind vor allem auf die Absatzunterstützung der Automobilprodukte des Konzerns ausgerichtet. Hieraus resultieren Kreditrisiken, die anhand von definierten Standards, Leitlinien und Prozessen überwacht werden. Daimler Financial Services steuert das Kreditrisiko sowohl für Operating-Lease- als auch für Finance-Lease-Verträge. Aus diesem Grund beziehen sich die Angaben zum Kreditrisiko von Daimler Financial Services auf das gesamte Leasinggeschäft, sofern dies nicht anders kenntlich gemacht ist.

Die Überwachung des Kreditrisikos aus den Finanzierungsund Leasingaktivitäten erfolgt auf Basis des kreditrisikobehafteten Portfolios. Das kreditrisikobehaftete Portfolio ist eine interne Steuerungsgröße, die sich aus den Forderungen aus Finanzdienstleistungen, dem kreditrisikobehafteten Teil des Operating-Lease-Portfolios und den Umfängen aus der Händlerbestandsfinanzierung zusammensetzt. Die Forderungen aus Finanzdienstleistungen selbst umfassen Ansprüche aus Finance-Lease-Verträgen sowie Rückzahlungsansprüche aus Finanzierungsdarlehen. Das Operating-Lease-Portfolio wird unter der Position vermietete Gegenstände in der Konzernbilanz berichtet.

Weitere Informationen über die Forderungen aus Finanzdienstleistungen und den Stand der vorgenommenen Wertberichtigungen können Anmerkung 13 entnommen werden.

Des Weiteren ist das Daimler Financial Services Segment Kreditrisiken aus unwiderruflichen Kreditzusagen gegenüber Endkunden und Händlern ausgesetzt. Zum 31. Dezember 2008 beliefen sich die unwiderruflichen Kreditzusagen auf 1.507 Mio. €; hiervon haben 572 Mio. € eine Laufzeit von unter einem Jahr; 869 Mio. € weisen eine Laufzeit zwischen 2 und 3 Jahren auf. Im Jahr 2007 betrugen die unwiderruflichen Kreditzusagen 835 Mio. € und hatten mehrheitlich eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Das Segment Daimler Financial Services verfügt sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene über Richtlinien, welche ein effektives Risikomanagement sicherstellen. Gegenstand der Richtlinien sind insbesondere die Identifikation und Begrenzung von Konzentrationsrisiken, die Einforderung von Sicherheiten sowie das Vorgehen bei unbesicherten Krediten und bei notleidenden Ansprüchen. Die Begrenzung von Konzentrationsrisiken erfolgt primär über Limits, welche sich auf Einzelkundenengagements beziehen. Zum 31. Dezember 2008 betrugen die Kreditpositionen der 15 größten Kunden nicht mehr als 3,9% des Portfolios.

Im Rahmen seiner Finanzdienstleistungsaktivitäten hält der Konzern für Einzelgeschäfte Kreditsicherheiten. Der Wert einer Kreditsicherheit hängt in der Regel vom Betrag des finanzierten Vermögenswertes ab. Üblicherweise dienen die finanzierten Fahrzeuge durch Sicherungsübereignung des Kraftfahrzeugbriefs als Kreditsicherheit. Darüber hinaus limitiert Daimler Financial Services das Kreditrisiko aus Finanzierungs- und Leasingaktivitäten, zum Beispiel durch Anzahlungen von Kunden.

Im Hinblick auf die Beurteilung des Ausfallrisikos werden zur Bewertung von Privatkunden und Kleinunternehmen Scoringsysteme eingesetzt. Großkunden werden durch interne Ratinginstrumente und, falls verfügbar, mit Hilfe von Informationen externer Kreditagenturen bewertet. Die Ergebnisse des Scorings und Ratings, ebenso wie die Verfügbarkeit von Sicherheiten und von anderen risikomindernden Instrumenten, wie zum Beispiel Anzahlungen, Garantien und in geringerem Umfang Restschuldversicherungen, sind wesentliche Bestandteile der Kreditentscheidung.

Wesentliche Finanzierungsdarlehen und Leasingverträge gegenüber Großkunden werden individuell auf Wertminderungsbedarf untersucht. Ein Darlehen oder ein Leasingvertrag wird wertberichtigt, wenn objektive Hinweise vorliegen, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, alle fälligen Beträge entsprechend den vertraglichen Bedingungen zu vereinnahmen. Objektive Hinweise auf eine Uneinbringlichkeit sind zum Beispiel finanzielle Schwierigkeiten und drohende Zahlungsunfähigkeit des Schuldners, Überfälligkeit der Forderungen und nachträgliche Veränderung der Vertragskonditionen zur Vermeidung des Forderungsausfalls.

Die überwiegende Mehrheit der Kredite und Leasingforderungen gegenüber Privatkunden und Kleinunternehmen wird zu Gruppen gleichartiger Verträge zusammengefasst und als Gruppe auf Wertminderungsbedarf beurteilt. Hinweise für einen möglichen Wertberichtigungsbedarf sind zum Beispiel Verschlechterungen im Zahlungsverhalten innerhalb der Gruppe sowie nachteilige Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Sofern bei Einzelverträgen ein Wertminderungsbedarf erkannt wird, werden entweder Maßnahmen zur Wiederinbesitznahme des finanzierten oder verleasten Gegenstandes oder zur Neuverhandlung des wertgeminderten Vertrags eingeleitet. Interne Richtlinien zur Durchführung einer Neustrukturierung des Kredit- bzw. Leasingvertrags knüpfen dabei an das Vorliegen von Indikatoren bzw. Kriterien an, die nach der Einschätzung des lokalen Managements weitere Zahlungen in einem Umfang erwarten lassen, so dass die erwarteten Erlöse aus dem neu verhandelten Vertrag insgesamt die erwarteten Erlöse aus sofortiger Inbesitznahme und Wiederverkauf übersteigen. Die Buchwerte der Forderungen aus neu verhandelten Verträgen, die ansonsten überfällig oder im Wert zu berichtigen wären, können Anmerkung 13 entnommen werden.

Im Zusammenhang mit der Finanzmarktkrise und deren Auswirkungen auf die Realwirtschaft wurden bereits frühzeitig Maßnahmen eingeleitet, um die Risiken von potenziellen Kreditausfällen so gering wie möglich zu halten. Das Forderungsmanagement wurde intensiviert. Die Werkzeuge zur Risikosteuerung werden regelmäßig an die Marktbedingungen angepasst.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen resultieren hauptsächlich aus den weltweiten Verkaufsaktivitäten von Personenkraftwagen und Nutzfahrzeugen sowie von Ersatzteilen. Das Kreditrisiko beinhaltet das Ausfallrisiko der Kunden, zu denen unter anderem Vertragshändler bzw. Generalvertreter, sonstige Firmenkunden sowie Privatkunden gehören. Daimler steuert Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis von internen Richtlinien.

Im jeweiligen Inlandsgeschäft wird ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch verschiedene, gegebenenfalls länderspezifische Sicherungsformen abgesichert. Die Sicherungen umfassen zum Beispiel den Eigentumsvorbehalt, Garantien und Bürgschaften sowie Hypotheken und Kundeneinlagen. Um dem Kreditrisiko vorzubeugen, werden ferner Bonitätsprüfungen von Kontrahenten durchgeführt.

Im jeweiligen Exportgeschäft beurteilt Daimler ebenfalls die Bonität der Generalvertretungen über einen internen Ratingprozess sowie unter Einbeziehung des spezifischen Länderrisikos. In diesem Zusammenhang werden Jahresabschlüsse und andere relevante Informationen der Generalvertretungen erfasst und ausgewertet.

Abhängig von der Bonität der Generalvertretungen limitiert Daimler das Kreditrisiko durch folgende Kreditsicherheiten:

  • Kreditversicherungen,
  • erstklassige Bankgarantien,
  • Akkreditive,
  • Verpfändungen.

Diese Vorgehensweisen sind in einer konzernweit gültigen Exportkreditrichtlinie definiert.

Für das den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inhärente Risiko wird eine angemessene Risikovorsorge gebildet. Hierzu werden regelmäßig sämtliche Forderungen überprüft und bei objektiven Hinweisen auf Ausfälle oder sonstige Vertragsstörungen Wertberichtigungen gebildet. Grundsätzlich werden hierbei wesentliche Einzelforderungen sowie Forderungen, deren Einbringlichkeit gefährdet ist, individuell bewertet. Unter Berücksichtigung länderspezifischer Risiken und gegebenenfalls vorhandener Sicherheiten werden die übrigen Forderungen zu Gruppen gleichartiger Verträge zusammengefasst und auf Wertberichtigungsbedarf untersucht.

Weitere Informationen über die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Stand der vorgenommenen Wertberichtigungen können der Anmerkung 17 entnommen werden.

Derivative Finanzinstrumente. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente ausschließlich für Zwecke des Risikomanagements. Das Kreditrisiko im Zusammenhang mit Derivaten wird mittels eines Limitsystems gesteuert, das auf der Überprüfung der kontrahentenspezifischen Finanzkraft basiert. Diese Limitierung begrenzt und diversifiziert das Kreditrisiko. Daher ist Daimler aus den derivativen Finanzinstrumenten einem Kreditrisiko in nur geringem Ausmaß ausgesetzt.

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte. In den sonstigen Forderungen und Vermögenswerten sind Chrysler-bezogene Darlehen, Forderungen und Vermögenswerte enthalten, die im Geschäftsjahr 2008 wertberichtigt wurden (siehe hierzu auch Anmerkung 12). Bezogen auf die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte ist Daimler einem Kreditrisiko in nur geringem Ausmaß ausgesetzt.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht im ausreichenden Maß erfüllen kann.

Daimler steuert seine Liquidität, indem der Konzern ergänzend zum Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft in ausreichendem Umfang liquide Mittel vorhält und Kreditlinien bei Banken unterhält. Zur Deckung des Finanzmittelbedarfs nutzt Daimler grundsätzlich ein breites Spektrum an Finanzinstrumenten. In Abhängigkeit von Finanzmittelbedarf und Marktkonditionen emittiert Daimler Commercial Paper, Anleihen oder durch Forderungen besicherte Finanzmarktinstrumente in verschiedenen Währungen. Zusätzlich werden Kreditlinien zur Finanzierung des Mittelbedarfs eingesetzt. Die liquiden Mittel dienen vorrangig der Deckung des Finanzbedarfs des Leasing- und Absatzfinanzierungsgeschäfts sowie der Finanzierung des Working Capital und von Investitionen. Entsprechend interner Richtlinien erfolgt die Refinanzierung des Leasing- und Absatzfinanzierungsgeschäftes grundsätzlich mit kongruenten Fälligkeiten der Cash Flows.

Zum Jahresende 2008 bestanden für den Konzern kurz- und langfristige Kreditlinien über insgesamt 22,7 Mrd. €, von denen 8,5 Mrd. € nicht in Anspruch genommen waren. Diese Kreditlinien beinhalten eine syndizierte 5-Mrd.-US-Dollar-Kreditfazilität der Daimler AG. Diese Kreditlinie endet im Dezember 2011. Zur Stärkung der Liquidität des Konzerns wurde im Oktober 2008 eine 364-Tage-Kreditfazilität in Höhe von 3 Mrd. EUR mit einem Konsortium von internationalen Banken unterzeichnet. Diese Kreditfazilitäten dienen als Absicherung für Commercial Paper-Ziehungen und für allgemeine Unternehmenszwecke. Beide Kreditlinien wurden zum Jahresende 2008 nicht in Anspruch genommen.

Das operative Liquiditäts-Management umfasst einen Cash-Concentration-Prozess, durch den eine tägliche Zusammenführung von liquiden Mitteln erfolgt. Dadurch können Liquiditätsüberschüsse und -anforderungen entsprechend den Bedürfnissen des Gesamtkonzerns sowie einzelner Konzerngesellschaften gesteuert werden. In das kurz- und mittelfristige Liquiditätsmanagement werden die Fälligkeiten finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Verbindlichkeiten sowie Schätzungen des operativen Cash Flows einbezogen.

Angaben zu den Finanzierungsverbindlichkeiten des Konzerns enthält auch Anmerkung 23.

Gegenwärtig ist die Refinanzierung für Daimler insbesondere bei Aufnahme großer Volumina nur zu deutlich höheren Refinanzierungskosten möglich. Eine anhaltend negative Entwicklung an den Kapitalmärkten könnte die Finanzierungskosten des Konzerns erhöhen und seine finanzielle Flexibilität einschränken. Eine Verteuerung der Refinanzierung hätte auch Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität unseres Finanzdienstleistungsgeschäfts.

Die folgende Fälligkeitsübersicht zeigt, wie die Cash Flows der Verbindlichkeiten per 31. Dezember 2008 die Liquiditätssituation des Konzerns beeinflussen.

Fälligkeitsübersicht1              
  Summe 2009 2010
2011

2012

2013

≥ 2014
Angaben in Millionen €              
Finanzierungs- verbindlichkeiten 2 65.997 29.183 12.723 10.703 5.084 3.564 4.740
Derivative Finanzinstrumente 3 1.467 818 405 121 106 15 2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4 6.478 6.475 3
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten ohne Derivate 8.961 7.619 938 173 54 36 141
Unwiderrufliche Kreditzusagen des Segments              
Daimler Financial Services und der Daimler AG 5 1.536 601 47 869 19
Summe 84.439 44.696 14.116 11.866 5.263 3.615 4.883
1 Bei der Ermittlung der Beträge wurde grundsätzlich wie folgt vorgegangen:
(a) Falls der Vertragspartner eine Zahlung zu verschiedenen Zeitpunkten abrufen kann, wird die Verbindlichkeit auf den frühesten Fälligkeitstermin bezogen. Die Kundeneinlagen der Mercedes-Benz Bank
werden deshalb überwiegend als im ersten Jahr fällig angenommen.
(b) Die Zinsauszahlungen von Finanzinstrumenten mit variabler Verzinsung werden auf der Basis von Terminzinssätzen ermittelt.
2 Die angegebenen Cash Flows der Finanzierungsverbindlichkeiten setzen sich aus deren undiskontierten Tilgungs- und Zins-Auszahlungen zusammen.
3 Es werden die undiskontierten, für das jeweilige Jahr summierten Netto-Auszahlungen der derivativen Finanzinstrumente dargestellt. Dies beinhaltet für einzelne Zeitbänder gegebenenfalls auch negative Cash Flows aus Derivaten mit einem insgesamt positiven beizulegenden Zeitwert.
4 Die Auszahlungen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden undiskontiert angegeben.  
5 Es werden die maximal abrufbaren Beträge dargestellt.            

Finanzmarktrisiken

Daimler ist aufgrund seiner weltweiten Geschäftsaktivitäten wesentlichen Marktpreisrisiken aus Änderungen von Wechselkursen und Zinssätzen ausgesetzt. Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit entstehen darüber hinaus Rohstoffpreisrisiken, die der Konzern durch derivative Finanzinstrumente teilweise absichert. Ferner unterliegt der Konzern Aktienkursrisiken. Marktpreisrisiken können einen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben.

Das Management von Marktpreisrisiken hat die Aufgabe, die Auswirkungen von Schwankungen bei Währungen, Zinssätzen und Rohstoffen (Commodities) auf das Ergebnis der Segmente und des Konzerns zu begrenzen. Hierzu wird zunächst das konzernweite Risikovolumen (Exposure) für diese Marktpreisrisiken ermittelt, auf dessen Basis dann Sicherungsentscheidungen getroffen werden. Diese beinhalten die Wahl der Sicherungsinstrumente, das zu sichernde Volumen sowie den abzusichernden Zeitraum. Entscheidungsgremien sind regelmäßig tagende Komitees für Währungen, Zinsen und Rohstoffe sowie für das Asset-Liability-Management.

Als Teil des Risikomanagementsystems setzt Daimler entsprechend den Empfehlungen der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) Value at Risk -Analysen ein. Bei diesen Analysen wird regelmäßig die Risikoposition gegenüber Änderungen von Marktrisikofaktoren, wie Wechselkursen, Zinssätzen und Aktienkursen gemessen, indem bei Vorgabe eines Konfidenzniveaus und einer Halteperiode ein maximaler Verlust berechnet wird.

Der Ermittlung des Value at Risk liegen die folgenden Annahmen zugrunde:

  • Potenzielle Verluste beziehen sich auf Marktwertänderungen und
  • das Konfidenzniveau beträgt 99% bei einer Halteperiode von fünf Tagen.

Daimler ermittelt den Value at Risk aus Wechselkurs-, aus Zinsänderungs- und aus Aktienkursrisiken über den Varianz- Kovarianz-Ansatz. Der Value-at-Risk-Bestimmung bei Rohstoffpreisrisiken liegt methodisch die Monte Carlo-Simulation zugrunde.

Beim Varianz-Kovarianz-Ansatz wird zu Beginn der Value at Risk -Berechnung der aktuelle Marktwert des Portfolios aus Finanzinstrumenten des Konzerns ermittelt. Im nächsten Schritt wird die Sensitivität des Portfolios gegenüber Änderungen der relevanten Marktrisikofaktoren, wie einzelnen Wechselkursen oder laufzeitspezifischen Zinssätzen, bestimmt. Auf Basis der Volatilitäten und Korrelationen dieser Marktrisikofaktoren, welche dem Risk-MetricsTM Datensatz entnommen sind, wird eine statistische Verteilung der möglichen Änderungen des Portfoliowertes am Ende der Halteperiode berechnet. Der daraus abgeleitete Verlust, welcher nur in 1% der Fälle erreicht oder überschritten wird, gibt den Value at Risk an.

Bei der Monte-Carlo-Simulation werden mit Hilfe von Zufallszahlen mögliche Änderungen der Marktrisikofaktoren über die Halteperiode hinweg generiert. Die Veränderungen der Marktrisikofaktoren zielen auf eine mögliche Wertänderung des Portfolios. Eine vielfache Wiederholung des Simulationslaufes führt zu einem Verteilungsbild für die Portfoliowertänderungen. An diesem ist wiederum derjenige Portfoliowertverlust als Value at Risk abzulesen, der nur in 1% der Fälle erreicht oder überschritten wird.

In Übereinstimmung mit den für internationale Banken geltenden Standards zum Risikomanagement betreibt Daimler ein von der Treasury unabhängiges Finanzcontrolling mit getrennten Berichtslinien.

Wechselkursrisiko. Transaktionsrisiko und Management von Währungsrisiken. Aus der globalen Ausrichtung des Konzerns folgt, dass die Cash Flows und Ergebnisse aus dem operativen Geschäft Risiken aus Wechselkursschwankungen ausgesetzt sind. Diese bestehen vor allem zwischen dem US-Dollar und dem Euro.

Forderungen in fremden Währungen, die im Zusammenhang mit den Liquiditätsanlagen des Konzerns stehen, refinanziert Daimler gemäß einer internen Richtlinie in den entsprechenden Währungen, so dass für den Konzern daraus kein wesentliches Wechselkursrisiko entstehen kann.

Verbindlichkeiten in fremden Währungen infolge der Refinanzierung des Konzerns werden grundsätzlich zum Zeitpunkt der Refinanzierung durch geeignete derivative Finanzinstrumente gegen Währungsrisiken gesichert.

Im operativen Fahrzeuggeschäft entsteht das Wechselkursrisiko primär dann, wenn die Umsatzerlöse in einer anderen Währung als die zugehörigen Kosten anfallen (Transaktionsrisiko). Beim Tausch der Umsatzerlöse in die Währung, in der die Kosten anfallen, kann der Fall eintreten, dass nach einer zwischenzeitlichen Währungsabwertung die getauschten Beträge die Kosten nicht mehr decken. Dieses Risiko betrifft vor allem das Segment Mercedes-Benz Cars, bei dem ein größerer Anteil der Umsatzerlöse in Fremdwährungen erzielt wird, während die Produktionskosten vorwiegend in Euro anfallen. Das Segment Daimler Trucks ist ebenfalls einem Transaktionsrisiko ausgesetzt, jedoch aufgrund des weltweiten Produktionsnetzwerkes nur in einem geringeren Ausmaß. Das Segment Mercedes-Benz Vans und der Bereich Daimler Buses, die Bestandteil von Vans, Buses, Other sind, sind ebenfalls einem Transaktionsrisiko ausgesetzt, das jedoch verglichen mit Mercedes-Benz Cars und Daimler Trucks von geringem Ausmaß ist. Über die at equity bewertete Beteiligung an der EADS ist Vans, Buses, Other darüber hinaus einem indirekten Transaktionsrisiko ausgesetzt.

Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge gleichen einander in den Segmenten aus, sofern diese in derselben Währung erfolgen. Dadurch kann das Wechselkursrisiko infolge von Umsatzerlösen in einer bestimmten Währung durch Kosten in derselben Währung kompensiert werden, auch wenn die zugrunde liegenden Transaktionen unabhängig voneinander abgeschlossen wurden. Somit unterliegt lediglich die offene Position einem Transaktionsrisiko. Das gesamte Währungsexposure wird zusätzlich durch natürliche Hedges reduziert; derartige Hedges bestehen darin, dass sich die Fremdwährungsexposures aus dem operativen Geschäft einzelner Segmente über den Konzern hinweg partiell ausgleichen und damit in Höhe der ausgeglichenen Position keine Absicherungsmaßnahmen nötig sind. Um eine weitere, natürliche Absicherung gegen das verbleibende Transaktionsrisiko zu erzielen, ist Daimler grundsätzlich bestrebt, die Auszahlungen vorzugsweise in den Währungen zu erhöhen, in denen Netto-Einzahlungsüberschüsse bestehen.

Um die Auswirkung von Wechselkursschwankungen im operativen Geschäft (zukünftige Transaktionen) zu reduzieren, bewertet Daimler fortlaufend das Wechselkursrisiko und sichert einen Anteil dieses Risikos durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente ab. Die Wechselkursrisiken sowie deren Absicherung mit Hilfe von Derivaten werden durch das Foreign Exchange Committee (FXCo) gesteuert. Das FXCo besteht neben dem Vorstand für Finanzen & Controlling aus Mitgliedern der Treasury, der Fahrzeugbereiche sowie des Corporate Controlling. Die Treasury erfasst Wechselkurspositionen und setzt die im FXCo getroffenen Entscheidungen zur Absicherung von Währungsrisiken mittels Transaktionen mit internationalen Finanzinstituten um. Das Risk Controlling informiert den Konzernvorstand regelmäßig über die von der Treasury auf Basis der Entscheidungen des FXCo eingeleiteten Maßnahmen.

Daimler verwendet ein Referenzmodell, um angestrebte Absicherungsquoten für die erwarteten operativen Zahlungen festzulegen. Der Absicherungshorizont ist hierbei in natürlicher Weise durch die Planungsunsicherheit weit in der Zukunft liegender Zahlungen sowie gegebenenfalls aufgrund der eingeschränkten Verfügbarkeit geeigneter Währungskontrakte begrenzt. Die Anwendung des Modells soll den Konzern vor ungünstigen Wechselkursänderungen schützen, zugleich aber hinreichende Freiräume belassen, um von günstigen Entwicklungen profitieren zu können. Auf Basis des Modells und je nach Markteinschätzung bestimmt das FXCo den Absicherungszeitraum in der Regel zwischen einem und drei Jahren sowie die durchschnittlichen Absicherungsquoten. Entsprechend dem Charakter der zugrunde liegenden Risiken werden die Absicherungsquoten geringer, je weiter die erwarteten Zahlungen in der Zukunft liegen. So wies das zentrale Währungsmanagement im Automobilgeschäft am Jahresende 2008 für das Kalenderjahr 2009 eine offene Position in Höhe von 12% der zugrunde liegenden geplanten Cash Flows in US-Dollar aus. Am Jahresende 2007 lag der entsprechende Wert für das Jahr 2008 bei 30%. Die im Vergleich zum Vorjahr geringere offene Position sowie ein geringeres US-Dollar- Volumen aus dem operativen Geschäft tragen zu einer geringeren Risikoposition bezüglich der US-Dollar-Cash-Flows bei. Dies gilt zum Teil auch für die Risikopositionen des Konzerns gegenüber anderen Währungen.

Die abgesicherte Währungsposition wird durch die Höhe des Bestands der derivativen Währungskontrakte bestimmt; dieser setzt sich im Wesentlichen aus Fremdwährungstermingeschäften und Fremdwährungsoptionen zusammen. Die Leitlinien von Daimler sehen eine Mischung der Finanzinstrumente je nach Markteinschätzung vor. Das Wechselkursrisiko aus diesen derivativen Finanzinstrumenten wird mit dem Value at Risk gemessen.

Die folgende Tabelle zeigt die End-, Höchst-, Tiefst- und Durchschnittsstände des Value at Risk für die Jahre 2008 und 2007 für das Portfolio dieser derivativen Finanzinstrumente. Die Durchschnittswerte wurden auf Basis der Quartalsendstände berechnet. Die den Derivaten zugrunde liegenden Gegengeschäfte sind in der folgenden Darstellung des Value at Risk nicht enthalten.

  Jahres- ende Hoch Tief 2008
Durch- schnitt
Jahres- ende Hoch Tief 2007
Durch- schnitt
Angaben in Millionen €                
Wechselkursrisiko
(aus derivativen Finanzinstrumenten)
572 572 253 380 236 236 147 183

Die Value-at-Risk-Werte der Währungssicherungskontrakte haben sich im Jahr 2008 aufgrund gestiegener Wechselkursvolatilitäten erhöht.

Effekte aus der Währungsumrechnung (Translationsrisiko). Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses werden die Erträge und Aufwendungen sowie die Vermögenswerte und Schulden von Tochtergesellschaften, die außerhalb der Eurozone ansässig sind, in Euro umgerechnet. Dadurch können Änderungen der Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis (EBIT) und das Konzernergebnis. Im Unterschied zum Transaktionsrisiko wirkt sich das Translationsrisiko jedoch nicht auf zukünftige Cash Flows aus. Das Eigenkapital des Konzerns spiegelt die wechselkursbedingten Buchwertänderungen wider. Daimler sichert sich gegen das Translationsrisiko nicht ab.

In den Jahren 2008, 2007 und 2006 führten Wechselkurseffekte zu Ergebnisbelastungen.

Zinsänderungsrisiko. Daimler nutzt eine Vielzahl von zinssensitiven Finanzinstrumenten, um die Liquiditätsanforderungen des täglichen Geschäfts zu erfüllen. Der überwiegende Teil der zinssensitiven Vermögenswerte und Verbindlichkeiten resultiert jedoch aus den Finanzdienstleistungsaktivitäten, die von Daimler Financial Services betrieben werden. Die von den Daimler Financial Services-Gesellschaften mit Kunden abgeschlossenen Verträge begründen vorwiegend festverzinsliche Forderungen. Gemäß den Konzernrichtlinien werden die zinstragenden Vermögenswerte grundsätzlich fristenkongruent refinanziert, soweit dies mit vertretbarem Aufwand möglich ist. In geringem Umfang wird auf eine fristenkongruente Refinanzierung verzichtet, um sich Marktchancen zu erhalten. Hierdurch entsteht für den Konzern ein Zinsänderungsrisiko.

Im Hinblick auf die Leasing- und Finanzierungsaktivitäten wird dieses Risiko durch ein Asset Liability Committee aus Vertretern des Daimler Financial Services Segments, der Treasury und Corporate Controlling über Zielvorgaben für die Zinsrisikoposition gesteuert. Die Treasury ist gemeinsam mit den lokalen Daimler Financial Services-Gesellschaften für die Umsetzung der festgelegten Zielvorgaben verantwortlich. Getrennt davon überprüft das Global Portfolio Management von Daimler Financial Services monatlich die Einhaltung der Zielvorgaben. Um die festgelegten Zielvorgaben in Bezug auf Fälligkeiten und Zinsbindung zu erreichen, setzt der Konzern unter anderem derivative Finanzinstrumente ein, wie Zinsswaps, Forward Rate Agreements, Swaptions sowie Caps und Floors. Die Beurteilung der Zinsrisikoposition basiert entsprechend auf einer fristengerechten Gegenüberstellung der Aktiva und Passiva unter Einbeziehung der relevanten Zinsderivate.

Derivative Zinsinstrumente werden ebenso im Rahmen der Refinanzierung des Industriegeschäfts eingesetzt. Daimler koordiniert die Kapitalbeschaffungsmaßnahmen für das Industrie- und das Finanzdienstleistungsgeschäft auf Konzernebene.

Die folgende Tabelle zeigt die End-, Höchst-, Tiefst- und Durchschnittsstände des Value at Risk für die Jahre 2008 und 2007 für die zinssensitiven Finanzinstrumente des Konzerns einschließlich des Finanzdienstleistungsgeschäfts. Die Durchschnittswerte wurden auf Basis der Quartalsendstände berechnet.

  Jahres- ende Hoch Tief 2008
Durch- schnitt
Jahres- ende Hoch Tief 2007
Durch- schnitt
Angaben
in Millionen €
               
                 
Zinsänderungsrisiko 237 237 59 120 51 54 39 47

Die Value-at-Risk-Werte der zinssensitiven Finanzinstrumente haben sich im Jahr 2008 infolge gestiegener Zinsvolatilitäten erhöht.

Commodity-Preis-Risiken. Daimler ist Risiken aus der Änderung von Rohstoffpreisen ausgesetzt, die im Zusammenhang mit dem Bezug von Produktionsmitteln entstehen. Ein geringer Teil der Rohstoffpreisrisiken, vornehmlich aus dem Bezug von Edelmetallen, wird durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente reduziert.

Die folgende Tabelle zeigt die End-, Höchst-, Tiefst- und Durchschnittsstände des Value at Risk für die Jahre 2008 und 2007 für das Portfolio der derivativen Finanzinstrumente zur Absicherung von Rohstoffpreisrisiken. Die Durchschnittswerte wurden auf Basis der Quartalsendstände berechnet. Die den Derivaten zugrunde liegenden Grundgeschäfte sind in der folgenden Darstellung des Value at Risk nicht enthalten.

  Jahres- ende Hoch Tief 2008
Durch- schnitt
Jahres- ende Hoch Tief 2007
Durch- schnitt
Angaben in Millionen €                
                 
Rohstoffpreisrisiko
(aus derivativen Finanzinstrumenten)
41 45 5 25 5 5 4 4

Der Value at Risk der Rohstoffpreis-Sicherungskontrakte am Jahresende hat sich im Jahr 2008 aufgrund der stark gestiegenen Rohstoffpreis-Volatilitäten in der zweiten Jahreshälfte erhöht.

Aktienkursrisiko. Daimler besitzt Anlagen in Aktien und Aktienderivate. Entsprechend internationalen Bankenstandards bezieht der Konzern Anlagen in Aktien, welche als langfristige Investitionen klassifiziert werden, nicht in die Bewertung des Aktienkursrisikos ein. Aktienderivate, die zur Absicherung von at equity bewerteten Beteiligungen abgeschlossen wurden, sind ebenfalls nicht Bestandteil dieser Analyse. Das Aktienkursrisiko aus übrigen Positionen ist gegenwärtig und war in den Jahren 2008 und 2007 unbedeutend.